Am 07.04.2026 fand ein spannendes EWS-Live-Wirtschaftsgespräch mit hochkarätigen Experten aus der Chemie- und Pharma-Branche statt:
- Henrik Reimer, Leiter des Brüsseler Büros, Pharma Deutschland
- Roland Appel, Geschäftsführer, Bayerische Chemieverbände
Im Fokus der Diskussion standen die zentralen Fragen: Welche Rahmenbedingungen braucht Europa, um Innovation, Investitionen und Exportstärke zu erhalten – und welche Rolle spielen dabei klassische, zugleich hochinnovative Industrien wie Pharma und Chemie?
Ein Punkt war die Diskussion um die betriebliche Krankenversicherung (bKV). Senator h.c. Marco Scherbaum (Gründer & Geschäftsführer HEALTH FOR ALL®) erläuterte, dass betriebliche Krankenversicherung ein strategisch interessanter Kanal sein kann, um Innovationen schneller in die Versorgung zu bringen – weil dort weniger Preisdruck herrscht als im GKV-System und man nicht primär auf Generika ausweichen muss. „Wenn Unternehmen über bKV ihren Mitarbeitenden bewusst besseren Zugang zu innovativen Therapien und Originalpräparaten ermöglichen: Schaffen wir damit einen echten Standortvorteil im globalen Wettbewerb.“ Gleichzeitig wurde diskutiert, wie dieses Modell dazu beitragen kann, Europas und Deutschlands Rolle als „Apotheke der Welt“ zu stärken, indem Fachkräfte gewonnen und Innovationskraft gefördert werden.
Die Runde zeigte deutlich: Europa steht im globalen Wettbewerb, und Industrie, Politik und Gesundheitssystem müssen gemeinsam Bedingungen schaffen, damit Forschung, Produktion und Export auch in Zukunft führend bleiben.






